CEO und CFO: Talent Management ist ihre Angelegenheit
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CEO und CFO: Talent Management ist ihre Angelegenheit

Talent Management

CEO und CFO: Talent Management ist ihre Angelegenheit

September 12, 2016 Sascha Grosskopf

Mit dem Management verhält es sich häufig wie in der Kunst. Jede Farbe auf der vorhandenen Couleur erzeugt einen gänzlich neuen Effekt. Der Ansatz aus einem anderen Winkel kreiert filigrane Stimmungen. Am Ende erschafft man sein eigenes Werk, einen in sich geschlossenen Organismus in dem jeder etwas anderes zu erkennen glaubt. Die einen nennen es die Registratur der Wunder, die Kanzlerstube der Träume – andere die die Behörde des Befremdlichen oder die Hauptverwaltung der Paradoxe. Kunst lässt sich jedoch nur sehr schwer in festen Bahnen messen. Eine ähnliche Gestaltungsvielfalt bietet sich auch den Entscheidungsträgern in der heutigen Arbeitswelt. Sie müssen gemeinsam mit HR das Beste aus ihren Leuten herausholen, um schließlich etwas Immaterielles von Bedeutung zu erschaffen: Erfolg.

Erfolg lässt sich ebenso vielseitig messen, wie die Qualität von Kunst. Die Werkzeuge der CEO und CFO sind nicht Pinsel, Meißel oder Kohlestift, sondern Beschaffung, Administration und Entwicklung von Personal – der Ouput häufig verdichtet unter den KPIs. Und genau wie einst ein René Magritte, Paul Klee oder Andy Warhol steht der CEO vor seinem Betrieb wie vor einer Staffelei und muss sich fragen: „Ist dies das Ergebnis, welches mir vorschwebte? Kann ich noch mehr herausholen? Was ist eigentlich meine Vision?“

Dies ist häufig für Führungskräfte, aber auch für Kunstschaffende, der entscheidende Punkt, wenn es um ihren Erfolg geht. Oft sind sich die entsprechenden Personen dessen bewusst, doch den Gedanken folgen selten Taten...zumindest im Talent Management gibt es hier noch Nachholbedarf. Aber wo beginnen in einer volatilen Welt mit immer schnelleren Innovationszyklen? Welche Menschen sollen als metaphorische Musen eingesetzt werden, um optimale Ergebnisse zu erzielen? Welchen Einfluss hat dies auf das Unternehmen? Und wie misst man letztendlich den Erfolg?

Schon der französische Schriftsteller André Breton stiftete sein ganzes Leben der Aufgabe, einen theoretischen Unterbau und damit eine Definition für die Kunstform des Surrealismus zu schaffen. Sie wissen schon, Surrealismus: Jene Bilder mit schmelzenden Uhren im Ödland, runzelnde Spiegeleier im Sonnenuntergang und verkrüppelte Anti-Körper am Badestrand. Der Traum als Kontinent des Seins und als Spur zur Wahrheit. Klingt hoch gestochen und das ist es auch. Denn Breton nahm sich mit seinen Schriften nichts weiter vor als Wackelpudding an die Wand festzunageln. Und wenn man Qualität und Einfluss des Surrealismus messen kann, dann sicher auch Ergebnisse im Talent Management.

Es reicht allerdings nicht aus, allein auf die Kennzahlen wie jene des ROI (Return on Investment) zu setzen, wie oft suggeriert wird. Ihre Strategie sollte mehr als das bieten. Denn ROI legt den Fokus lediglich auf den Bereich der operativen Kennzahlen und kann zu Entscheidungen führen, die auf lange Sicht nicht den Unternehmenszielen entsprechen. Durch die laufende Anpassung und den Prozess der Integration der Unternehmensplanung in eine HR-Strategie entsteht ein prismenhaftes Gemälde des Personalwesens. Dieser jeweils neue Reifegrad wird schließlich auch das Unternehmen zu höheren Investments ins Talent Management und der strukturellen Organisation führen, welche sich wiederum in besseren Geschäften niederschlagen.

Die Implementierung der Talent-Management-Software ist dabei ein Katalysator für die Weiterentwicklung Ihres Unternehmens. Nutzen Sie es als Teil einer Lösung, um eine Bewertung über den HR-Prozess zu generieren, einen Wandel herbeizuführen und den Einfluss auf die Geschäftsergebnisse zu erhöhen. Da Systeme häufig verschiedene Kategorien anbieten, sollten die Ansätze speziell an dem Kerngeschäft ausgerichtet werden, um den Einfluss der Talent-Management-Strategie genauer bestimmen zu können. Doch um wettbewerbsfähig zu bleiben, sollte zunächst anhand aktueller Daten die Vergangenheit nachvollzogen werden, um die Folgen zukünftiger Aktionen abschätzen zu können. Die Predictive und Prescriptive Analytics des Talent Managements sind die am besten entwickelten Lösungen, um nachverfolgbare Vorhersagen und Empfehlungen zu erstellen, damit die anvisierten Unternehmensziele erreicht werden können.

Talent Management hat also eine direkte Verbindung mit der Leistung in ihrem Unternehmen. Mit Hilfe der Technologie und der Unterstützung durch CHROs (Chief Human Resources Officers), besitzen CEOs und CFOs nun die Möglichkeit, den direkten Einfluss ihrer Mitarbeiter im Unternehmen zu ermitteln. Talent Management sollte daher regelmäßig über KPIs gesteuert werden entsprechend der Ausrichtung des Unternehmens. Dann wird der Einfluss jedes einzelnen Mitarbeiters in Zukunft vermutlich sogar leichter zu fassen sein als das Wesen des Surrealismus.

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