Gute Vorsätze für das neue Jahr
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Gute Vorsätze für das neue Jahr

Talent Management

Gute Vorsätze für das neue Jahr

January 09, 2017 Sascha Grosskopf

Was sind die häufigsten guten Vorsätze, die Menschen an Silvester fassen? Auf den ersten Plätzen landen das Abnehmen, mit dem Rauchen aufhören, weniger Alkohol trinken und mehr Sport treiben. Das sind natürlich ganz hervorragende Absichten, aber kaum einer schafft es, seine guten Vorsätze länger als eine Woche durchzuhalten. Bleibt die bange Frage: Gibt es gute Vorsätze auf der Arbeit und wie verhält es sich dort mit ihnen?

Personaler sind auch nur Menschen. Und wie diese hocken sie am Tag nach Silvester auf der Couch, um noch ihren Kater abflauen zu lassen. Da kann man sich schon mal Zeit nehmen, um ausführlich über die Arbeit und die Prozesse nachzudenken. Nicht nur privat, sondern auch arbeitstechnisch möchte man im nächsten Jahr alles anders und vor allem besser machen.

Das Recruiting vereinfachen? Klar, natürlich – diese Idee steht ja schon lange im Raum.

Den Performance-Prozess verbessern? Das versteht sich doch von selbst!

Das Talent Management flexibilisieren? Aber sowas von…

Leider halten die meisten mit diesen guten Vorsätzen nicht lange durch. Man will seine Fitness konditionieren, Sport treiben – und am 2. Januar hockt man abends wieder mit einer Kippe im Mundwinkel auf dem Sofa und verfolgt, welche Z-Promis ins Dschungelcamp einziehen. Erst allmählich über den Jahresverlauf dämmert es einem, welche Chance man wieder verpasst hat. Ähnlich sieht es auch mit den Neujahrsvorsätzen in vielen HR-Abteilungen aus. Personaler fragen sich, wie sie die neuen Anforderungen nicht nur nach außen hin behaupten, sondern im Betrieb auch praktisch und nachhaltig entfalten können.

Was habe ich mir eigentlich vorgenommen?

Was will ich davon wirklich umsetzen?

Und warum ist es jetzt schon ziemlich ersichtlich, dass ich damit wieder scheitern werde?

Vielleicht, weil meine Motivation im Keller ist? Weil mir das entsprechende Budget für meine Abteilung mal wieder nicht zugesichert wurde? Hinzu gesellt sich außerdem, dass die Themen der Branche selbst sich permanent ändern – und damit auch die Richtung, in die sich die Organisation eigentlich bewegen müsste.

Wie man seine Ziele stringent in die Praxis umsetzt

Welche Themen 2017 zu den heißen Eisen der HR-Branche avancieren werden, wird in den nächsten Blogbeiträgen behandelt. Denn was helfen die besten Aussichten und Perspektiven, wenn man sie nicht umsetzen kann? Denn, dass viele Ziele bereits seit Jahren angestrebt werden, aber immer wieder fallen oder nur teilweise angegangen werden ist mittlerweile sogar empirisch nachweisbar. So unterstützen – in der von Cornerstone beauftragten IDC-Studie Future People – nur 50,67 Prozent der befragten Manager flexible und mobile Arbeitsplätze, obwohl offiziell wohl jedes Unternehmen nach außen hin eine andere Auffassung von der modernen Arbeitswelt kommuniziert. Natürlich wird von offener Atmosphäre und flachen Hierarchien gesprochen, in der jeder Mitarbeiter sich entwickeln kann. Der Arbeitsplatz von morgen sieht in Wahrheit jedenfalls anders aus.

Schön und gut, denkt sich der geneigte Leser, aber wie lassen sich die gesteckten Ziele erreichen? Im Grunde auf dieselbe Weise, wie es dynamische Talente schaffen ihre guten Vorsätze umzusetzen und ihr Leben umzukrempeln. Wenn es um das Beispiel Sport geht, so bietet die Medienwelt mittlerweile viele digitale Tools, die einen nicht nur zum Jogging motivieren, sondern die Erfolge auch messbar machen. Tracker oder andere Apps lassen sich schon problemlos auf jedes Smartphone ziehen und zeichnen die Erfolge auf, die äußerlich noch gar nicht sichtbar sind, wie beispielsweise eine verbesserte Kondition. Durch ein fest gestecktes Muster und integrierte Kontrolleinheiten wird es jedoch zunehmend schwerer fallen aus dem Raster noch auszubrechen. 1. Aufgrund der integrierten Struktur in den Tagesablauf und 2. Aufgrund der nicht zu leugnenden Beweise, dass diese Methode wirklich etwas bringt.

Nachhaltige Strategie statt zu viel Tatendrang

Daher ist auch im Bereich HR vor zu viel Tatendrang am Silvesterabend und einer kopflosen Umsetzung ab Neujahr abzuraten. Eine nachhaltige Strategie ist hier der Schlüssel zum Erfolg. Auch hier funktioniert es wie beim Sport. Nutzen Sie Features wie Social, Mobile und Cloud, um verkrustete Prozesse aufzubrechen und transparent zu machen. Dadurch werden auch die Mitarbeiter einbezogen; schließlich macht es ja auch beim Joggen mehr Spaß in einer Gruppe die Strecke abzulaufen. Und ähnlich wie beim Tracker für die Aufzeichnung des Erfolgs müssen KPIs definiert werden, die eine Analyse und Nachverfolgung der Aktivitäten möglich machen. Auf individueller Mitarbeiterebene bedeutet dies nichts anderes als seine Ziele und Erfolge in einen Index zu verrechnen und messbar zu machen. Also ähnlich wie man im privaten Umfeld eine App oder andere Tools nutzt, um nachzusehen, wie viele Kalorien man beim Sport verbrannt oder wie viele Euros man durchs Nichtrauchen bereits eingespart hat.

Auch die festgesteckten Ziele sollten möglichst an der Praxis orientiert sein. Denn wer zu hohe Anforderungen stellt, wird zweifelsohne scheitern und es schwer finden sich noch einmal aufzuraffen. Wer ein paar Kilos zu viel auf den Rippen hat, wird sicher auch mit der Enttäuschung umgehen müssen, dass man in ein paar Monaten schweißtreibenden Sport nicht direkt wie Christiano Ronaldo aussehen kann. In der HR kann es sich beispielsweise dabei um die Einhaltung des Budgets bei der Projektarbeit handeln – es muss ja nicht gleich die ganze Geschäftswelt erobert werden.

Durch die Evaluation kann ohnehin eine bessere Analyse erreicht werden, die eine Reflektion und Beurteilung der Performance erlaubt. Dies macht es möglich, Schwachstellen im Arbeitsablauf zu erkennen, Störfälle zu optimieren und gute Mitarbeiter noch mehr zu verbessern, indem man ihnen spezielle Schulungsformate aufs Profil zuschneidet und damit fördert. Dadurch kann man effizienter mit seinen Ressourcen wirtschaften und am Ende das Budget einhalten.

Solch und ähnliche Erfolgskriterien werden in zwei Wochen auch auf der LEARNTEC vorgestellt. Die LEARNTEC bietet damit ebenfalls eine Art Seminar für verkaterte Personaler, die noch unter zu viel Mitternachtspunsch leiden und einen freien Kopf mit klaren Zielvorgaben für das anstehende Jahr brauchen.

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