Infotainment im Büro: Wenn Learning wie Netflix wird
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Infotainment im Büro: Wenn Learning wie Netflix wird

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Infotainment im Büro: Wenn Learning wie Netflix wird

July 03, 2017 Geoffroy De Lestrange

Die Corporate-Learning-Landschaft befindet sich in einer Transformation, da Unternehmen die Bedeutung eines gut aufgestellten LMS erkannt haben. Doch wie kann man die Mitarbeiter am besten ansprechen? Die Veränderung der Arbeitswelt macht eine Verschiebung der Arbeitsumgebungen und der dafür wichtigen Fähigkeiten notwendig.

Einst verdrängte das Fernsehen das Radio. Viele prophezeiten den Ätherwellen den Untergang, doch es kam anders. Denn das Radio orientierte sich am Fernsehen. Heute sehen wir, wie sich das klassische lineare Fernsehen mehr und mehr an den digitalen Medien orientiert. Experten nennen dies das Rieplsche Gesetz. Mit den Sehgewohnheiten der Zuschauer, verändern sich aber unterbewusst auch die Ansprüche an andere digitale Formate. Daher werden nun Bereiche wie das Learning und Onboarding nicht nur digitalisiert, sondern auch ansprechender und damit erfolgreicher für die Mitarbeiter gestaltet. Cornerstone OnDemand geht hier seinen ganz eigenen Weg und stellt mit seinen neuen Erweiterungen wie Cornerstone Engage, Cornerstone Realise und Cornerstone Edge bewusst auf die neuen Nutzergewohnheiten seiner Kunden ein. Auf was kann man sich da gefasst machen?

Eine personalisierte und digitale Lernerfahrung

Durch die weitreichende Funktionalität von Cornerstones LMS wie Compliance-Trainings und Zertifizierungen oder Blended Learning kreieren die neuen Fördermöglichkeiten eine spezifizierte Lernerfahrung für jeden einzelnen Mitarbeiter. Zu den Features zählen:

  • "Netflix-Style". Cornerstone Learning vereinfacht die Arbeitsschritte mit einer neuen, personalisierten Oberfläche, einschließlich visuellem Surfen von Kursen und prädiktiven Suchvorgängen, die alle dazu bestimmt sind, das Training intuitiver zu gestalten, Inhalte zu erforschen und etwas Neues im eigenen Tempo zu erlernen.
  • Kuratierter Content und Lernpfade. Die neue digitale Lernoberfläche unterstützt verschiedene Arten des Content-Managements. Neben dem manuellen Support von Kursen durch Administratoren, wird das System automatisch Muster identifizieren und den Usern Kurse auf der Basis ihrer Interessen empfehlen. Diese Präferenzen werden durch Cornerstones Lern-Algorithmus synchronisiert. Das System erkennt zusätzlich auch die besten Lernpfade, um die Mitarbeiter dabei zu unterstützen, ihre Ambitionen weiterzuverfolgen.
  • Playlists. Ähnlich wie das Spotify-Modell können Mitarbeiter ihre eigenen Seminar-Wiedergabelisten mit professionellen und proprietären Kursen sowie informellen Lerninhalten von außerhalb des Systems erstellen, wie z. B. relevante Artikel oder YouTube-Videos.
  • Expertise und Kollaboration. Zu den neuen Learning-Tools gesellt sich auch die Funktion des sogenannten Cloud-Sharing, welches Co-Browsing ermöglicht. Die User können so untereinander visualisiert kooperieren und Seminare in Echtzeit absolvieren. Die Nutzer werden auch in der Lage sein, Live-Trainings abzurufen und sich mit Kollegen zu verbinden, die ähnliche Lerninteressen teilen.

Moderne Inhalte für selbstgesteuertes Lernen

Die Innovationen von Cornerstone sind nicht einfach nur eine Antwort auf die technologischen Veränderungen, sondern vor allem auf die Nutzungsgewohnheiten der Konsumenten und User. Diese tragen ihre Präferenzen auch mit in die Arbeitswelt. Unternehmen müssen sich fragen, ob sie sich diesen neuen Zeiten anpassen oder sie nicht mitziehen.Dabei ist ein innovatives LMS heute wichtiger denn je, dies wird auch durch Zahlen untermauert.

Eine Studie von McKinsey zeigte, dass 45 Prozent der Arbeitsschritte sowohl für Low-Skill- als auch für hochqualifizierte Berufe mit den neusten Technologien automatisiert werden können. Gleichzeitig ist die Halbwertszeit der Job-Skills um mittlerweile fünf Jahre gesunken. Daher richtet sich der Ansatz von Cornerstone vor allem an die Bedürfnisse von Organisationen. Deren Mitarbeiter sollen in die Lage versetzt werden, ihre berufliche Entwicklung selbst zu kontrollieren und zu steuern, um so das Lernen im Rahmen eines täglichen Arbeitsablaufs auf natürliche Weise zu gewährleisten.

Die neusten Lösungen von Cornerstone sind somit auch ein Ausdruck für das Verlangen, stets etwas Neues zu entwickeln und nicht zu lange alte Inhalte immer wieder neu zu verwerten. Innovation bedeutet eben nicht Variation des Altbekannten; ein Problem welches die alten Anbieter von Unterhaltungsformaten immer noch nicht als solches erkannt haben. Aber nur so lässt sich beobachten, warum die Film- und Fernsehbetreiber keine neuen Stoffe mehr hervorzaubern, sondern alte Erfolgsideen immer wieder neu auflegen oder durch Fortsetzungen und Remakes neu aufwärmen. Alles nach dem Motto „Die Kasse muss stimmen.“ Oder haben Sie nicht auch den Eindruck, dass die Leinwände mit Superhelden-Filmen und Spin-Offs zu Star Wars, Harry Potter und anderen Franchises überschwemmt werden? Wo bleiben die neuen, frischen Ideen. Man will halt nur auf altbewährte Rezepte setzen und keine Experimente wagen. Anders als bei Netflix, deren Serien wie „Game of Thrones“ oder „House of Cards“ nicht nur innovativ sind, sondern Kritiker wie Zuschauer begeistern. Genau in solchen Dimensionen müssen auch Unternehmer denken.

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