Recruitment Hacking – Mit effizienterem Recruiting die richtigen Talente finden
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Recruitment Hacking – Mit effizienterem Recruiting die richtigen Talente finden

Recruitment Hacking

Recruitment Hacking – Mit effizienterem Recruiting die richtigen Talente finden

February 09, 2016 Sascha Grosskopf

Mit dem von Eva Zils initiierten HR-Hackathon wurden erstmals HRler und Software Entwickler zusammengebracht, um innovative technologische Lösungen für die HR-Arbeit zu finden. Beide Parteien können dabei voneinander profitieren – bis dieses Format Früchte trägt, dürften erfahrungsgemäß allerdings noch einige Tage ins Land gehen. Doch schon heute stellt sich die Frage, wie Recruiter den technologischen Fortschritt schon jetzt für sich nutzen und sich selbst ihren Arbeitsalltag erleichtern können, bis innovative Lösungen Marktreife erlangt haben? Die Antwort: Mit Recruitment Hacking.

„Recruitment Hacking? Das ist doch sicher wieder nur so ein neuer Hype und völlig inhaltsleer“, bemängelt da der Skeptiker. Und der Informierte fügt hinzu, „Das ist ja wieder nur ein Abklatsch, ein Aufspringen auf den HR-Hackathon-Zug.“ Was Recruitment Hacking wirklich ist und wie man es einsetzen kann, soll diese Blogreihe klären. Doch der Reihe nach.

Es war einmal ein Land, das unter Fachkräftemangel litt….

Dass viele Branchen mit dem Fachkräftemangel zu kämpfen haben, dürfte mittlerweile selbst im entlegensten Winkel der Republik angekommen sein Doch was das konkret für die einzelnen Beteiligten und speziell für Recruiter bedeutet, wissen nur die wenigsten. Gerade Inhouse-Recruitern, die anders als ihre Kollegen nur für ein einzelnes Unternehmen und nicht für einen Personaldienstleister arbeiten, dürften dies Sorgenfalten bereiten: Der Druck, qualifizierte Kandidaten zu finden, wächst stetig.

Die Fachkräfte hingegen wähnen sich im Bewerberparadies. Sie werden von den Unternehmen ihrer Träume umgarnt und können ihre Wunschstelle aus einer Reihe von Angeboten wählen. Diese Darstellung mag ein wenig übertrieben erscheinen, doch letztendlich beschreibt sie die Problematik ganz treffend. Denn anders als früher, treten in den umkämpften Branchen heute nicht mehr die Bewerber in einem direkten Wettbewerb gegeneinander an. Stattdessen müssen die Unternehmen zusehen, dass sie die besten Kandidaten ins eigene Boot lotsen. Der „War for talents“ ist− ganz in dramaturgischer Manier− in vollem Gange und beschert vor allem Inhouse-Recruitern Albträume. Noch ist kein Licht am Ende des Recruiter-Tunnels erkennbar und diese Situation dürfte sich auch in den nächsten drei bis fünf Jahren nicht ändern. Welche Handlungsoptionen stehen Recruitern also zur Verfügung um diesem Teufelskreis zu entkommen? Was tun, wenn der Markt Kopf zu stehen scheint und sich in jahrelanger Kleinstarbeit erprobte Arbeitsabläufe als wirkungslos entpuppen? Müssen Recruiter ihr Arbeitsverhalten also komplett umstellen?

Diese Frage mit Ja oder Nein zu antworten, wäre sicher zu kurz gegriffen, doch klar ist: Arbeitsweise und Abläufe müssen auf die neue Situation eingestellt und neu organisiert werden – und genau an dieser Stelle kommt Recruitment Hacking ins Spiel. Recruitment Hacking bedeutet nichts anderes, als sich Technologien wie Software Tools dienstbar zu machen. Es geht darum, durch die Automatisierung bestimmter Abläufe Zeit einzusparen und die Arbeit effizienter zu machen – und am Ende des Tages auch erfolgreicher.

Häufig gestaltet sich die Suche nach passenden Kandidaten, besonders vor dem Hintergrund der demografischen Trends, als aufwendig und kräftezehrend. Recruitment Hacking ermöglicht es dem Recruiter, den Fokus von den Nebenschlauplätzen auf die eigentlich wichtigen Aufgaben zu lenken –dem Anwerben passender Mitarbeiter für das Unternehmen. Denn nur 25 Prozent ihrer Zeit verbringen Recruiter bisher damit, mit geeigneten Kandidaten zu sprechen oder sie persönlich zu treffen. Das bedeutet im Umkehrschluss natürlich auch, dass sie 75 Prozent ihrer Zeit mit administrativen Aufgaben wie E-Mails oder Social Media Aktivitäten „verschwenden“ – das lenkt nicht nur ab, sondern macht die Arbeit auch extrem ineffizient. Ziel sollte es daher sein, dieses Verhältnis in der Aufgabenverteilung umzudrehen.

Welche Tools die Arbeit ungemein erleichtern und wie man seine Arbeitsabläufe konkret effizienter gestaltet, zeigen wir im zweiten Teil unserer Recruitment Hacking Serie. Weitere Tipps und Tricks für effizienteres Recruiting können Sie auch in unserem aktuellen Whitepaper „Recruitment Hacking“ nachlesen, das in Zusammenarbeit mit Recruiting-Legende Peter Gold entstanden ist:

http://go.cornerstoneondemand.com/NE_2015_05_Hacking_Recruitment_e-book_Request.html

 

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