Vom Lernfrust zur Lernlust: Love the way you learn
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Vom Lernfrust zur Lernlust: Love the way you learn

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Vom Lernfrust zur Lernlust: Love the way you learn

May 09, 2016 Sascha Grosskopf

Non scholae, sed vitae discimus" – ob wir nun für die Schule, den Job oder das Leben lernen, Fakt ist:  das Weiterbildungsengagement der Deutschen ist höher denn je. Laut einer repräsentativen forsa-Studie hat aktuell jeder zweite Befragte Weiterbildungspläne. Zum Vergleich: 2012 waren es gerade einmal 30 Prozent. Vor allem Gen Yler und Ztler sind überdurchschnittlich motiviert, ihre Karriere durch gezielte Lernmaßnahmen zu pushen. Und auch Unternehmen investieren mittlerweile immer mehr in den Wissensstand ihrer Mitarbeiter – 2013 satte 33,5 Milliarden Euro. Tendenz steigend.

Damit wäre das Wintermärchen eigentlich zu Ende erzählt: Auf die Nachfrage steigt das Angebot – alles wunderbar. Wäre da nicht diese leidige „andere Zeiten, andere Sitten“-Tatsache. Heute wird grundlegend anders gelernt als früher, entsprechend müssten auch die Lernangebote angepasst werden. Blöd nur, wenn Lernverantwortlichen keinen blassen Schimmer von veränderten Lernpräferenzen haben (laut einer Benchmarking Studie von Towards Maturity von 2015 ist das bei sieben von zehn der Befragten der Fall).

Unternehmen stecken Unsummen in Recruiting und aufwendige Employer Branding Kampagnen, preisen ihre Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten an und dann verpuffen die Anstrengungen nach kürzester Zeit. Denn die Zielgruppen werden schlichtweg nicht erreicht. Der Bruch zwischen anfänglichen Versprechungen und tatsächlicher Unternehmensrealität bedeutet dann für viele Millennials eine ziemlich harte Landung im Arbeitsleben.

Doch wie verwandle ich Lernfrust in Lernlust? Zunächst einmal ist eine klare Zielgruppenorientierung das A und O.  Das bedeutet aber auch, dass Lernmaßnahmen der heutige Zeitgeist eingehaucht werden muss. Ergo: digital ist keine Handlungsoption mehr, sondern grundlegender Bestandteil moderner Personalentwicklungsstrategien. Lerner und Manager nutzen heute technische Anwendungen in nahezu allen Lebenssituationen und wissen daher um die Möglichkeiten technologie-gestützter (Lern-)Angebote. Sie sind schnelle und unkomplizierte Abläufe sowie ein nutzerfreundliches Look and Feel von kommerzieller Software gewohnt und fordern diese Standards auch im Bereich Lernen und Bildung ein. Hier also ein paar Tipps wie Love the way you learn in der Praxis aussehen kann:

  • Feedback, der heilige Gral: Räumen Sie Feedback immer genügend Zeit ein – es sollte nicht „nebenbei“ stattfinden, denn Mitarbeiter wie Manager brauchen Zeit, um ihre Karriere zu bewerten bzw. deren Status und Fortschritt adäquat beurteilen zu können. Der Trend geht zudem weg von einer jährlichen Leistungs-Evaluierung hin zu einem kontinuierlichen Feedbackprozess.
  • Werden Sie zum Geschichtenerzähler: Nutzen Sie Storytelling, um Ihren Onboardingprozess zu verbessern. Teilen Sie Arbeitsmoral und -Haltung, die Sie  im Unternehmen fördern wollen, mit Geschichten aus allen Bereichen des Unternehmens.
  • Bloggen Sie darüber: Richten Sie einen Mikro-Blog für Teammitglieder ein, in dem  sie sich über ihre täglichen Erkenntnisse, Herausforderungen und Erfolgsgeschichten austauschen können.
  • Filmstar statt Folienschlacht: Nutzen Sie Videos, um zum Beispiel Projektefortschritte zu erfassen und zu bewerten. Die visuelle Darstellung ist viel interessanter und motivierender als ein seitenlanger Bericht.    
  • Werden Sie sozial: Nutzen Sie Social Learning als Performance Support Technik. Sie können zum Beispiel ein Wiki aufsetzen, in dem sie bewährter Verfahren auflisten und Experten die Möglichkeit gebe,  Tipps und Techniken zur Prozessverbesserung hinzuzufügen.

 

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