Warum “unified” HR-Software oder Orientierung im HR-Softwaredschungel
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Warum “unified” HR-Software oder Orientierung im HR-Softwaredschungel

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Warum “unified” HR-Software oder Orientierung im HR-Softwaredschungel

April 18, 2016 Sascha Grosskopf

Wer die Wahl hat, hat bekanntlich auch die Qual: Welche Krawatte soll es heute sein? Brötchen oder Müsli? Hawaii oder Neuseeland? BWL, Medizin oder lieber Kunstgeschichte? McKinsey oder doch der familienfreundliche Mittelständler von nebenan? Die schier grenzenlose Masse an Möglichkeiten macht es einem in der Tat nicht immer leicht – sei es im Alltag, im Berufs- oder Privatleben, bei kleinen Detailfragen oder lebensverändernden Entscheidungen. Da ist man ganz froh, wenn die Auswahl zumindest etwas eingegrenzt wird. Und so zieht der Ehemann bei der Krawattenfrage Frau und Kinder zu Rate, das nächste Urlaubsziel entscheidet das Los und bei der Jobwahl stützt sich der qualifizierte Bewerber auf Empfehlungen von Freunden und Bekannten oder durchforstet Arbeitgeberbewertungsportale wie Glassdoor oder Kununu, um vorab schon einmal die Spreu vom Weizen zu trennen.  

Orientierung im Softwaredschungel

Auch in Sachen HR-Software ist Orientierungshilfe gefragt, ist doch die Auswahl ähnlich “qualvoll”, da Produktangebot und Anbieterzahl nahezu unbegrenzt, und der Entscheidungsdruck gleichsam hoch. Denn Personalprozesse sind heute komplex wie nie und für die meisten Unternehmen ohne IT-Unterstützung kaum noch zu bewältigen. Die Nachfrage nach HR-Software ist deshalb in den letzten Jahren rasant gestiegen. Aber welches HR-System ist nun das richtige? In den 1980iger/1990iger lautete die Devise: „My software, my server“ und das dazugehörige Nutzungsmodell „On-Premise“ – Unternehmenssoftware jeglicher Art lief also ganz klassisch über firmeneigene Server. Mittlerweile wechseln immer mehr Unternehmen zu Cloud-basierter Software – vor allem im HR-Bereich. Talent Management gilt heute sogar als Türöffner für die Cloud im Allgemeinen.

 „unified“ als Prinzip

In den letzten Jahren hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass sich Unternehmen nur mit strategischer und zielgerichteter Personalarbeit im verschärften Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte behaupten können. Das bedeutet, Personalmanagement in einen größeren Zusammenhang zu setzen. Statt sich also mit Insellösungen nur auf einzelne Teilaspekte wie beispielsweise Recruiting oder Kompetenzmanagement zu konzentrieren, geht es darum, HR als vernetzten ganzheitlichen Prozess zu begreifen. Dieser Ansatz muss auch technologisch abgebildet werden. Im Folgenden deshalb vier Gründe, wie Sie mit organischen Softwarelösungen eine strategische Ausrichtung Ihrer Personalprozesse unterstützen können: 

1. Ein Mitarbeiterlebenszyklus – eine Plattform

Organisch gewachsene Systeme – also Systeme, die zu 100 Prozent inhouse entwickelt und nicht durch Zukäufe erweitert wurden – erlauben einen „unified“- Ansatz, ohne Systemwechsel und Silos. Nutzerfreundlichkeit und -erfahrung stehen im Vordergrund und ermöglichen Mitarbeitern wie HR einen einfachen Zugang zu allen für sie relevanten HR-Themen. Erst die einheitliche Plattform ermöglicht durchgängige Prozesse, eine bessere Transparenz und eine ganzheitliche Sicht auf Unternehmen und Mitarbeiter. 

2. Eine Benutzeroberfläche

Integrierte Lösungen funktionieren meist über verschiedene Benutzeroberflächen. Für den Nutzer bedeutet dies, sich jedes Mal an eine neue Funktionslogik zu gewöhnen, je nachdem in welchem Modul er sich befindet. Bei „unified“-Lösungen wie von Cornerstone gibt es nur eine Benutzeroberfläche mit einem Log-In. Die einfache Handhabung führt nicht nur zu einem Produktivitätsschub, sondern reduziert auch die Lernkurve und den Schulungsaufwand, um Mitarbeiter mit dem System vertraut zu machen.   

3. Ein Datenmodell

Vor allem im Zuge der Big-Data-Diskussion wird die Vergleichbarkeit von Daten immer wichtiger – eine einheitliche Architektur und Datenbasis sind deshalb das A und O. Statt für jeden HR-Prozess auf separate Datenbanken zurückzugreifen, können bei organischer HR-Software alle wichtigen Informationen aus einer einheitlichen Codebasis gezogen werden. Daten können prozessübergreifend miteinander verglichen werden und stehen deutlich schneller zur Verfügung – eine aufwändige Datenintegration entfällt.

4. Einheitliche Updates

Allgemein entsteht durch Integration eine sehr starre Systemarchitektur, die sich nur schwer verändern bzw. aufrechterhalten lässt. Anwendungen von verschiedenen Plattformen erfordern mehrere Upgrades und Wartungswege, die tiefgreifende Folgen für die Flexibilität und Skalierbarkeit des Produkts haben können. Eine einheitliche Codebasis ermöglicht hingegen eine schnelle und flexible Anpassung an Geschäftsinnovationen.

Die Frage, nach dem richtigen HR-System kann nicht pauschal beantwortet werden. Anders als bei der Wahl des nächsten Urlaubsziels, das auch mal nach dem Zufallsprinzip ausgewählt wird, oder der Krawatte, bei der sich im Zweifel der Geschmack der Ehefrau durchsetzt, geht es bei der Wahl der richtigen Personalsoftware ganz klar darum, zu entscheiden, welche Rolle HR im Unternehmen einnehmen soll – als Dienstleister, Richtungsgeber, auf den Mitarbeiter fokussiert oder auf HR- und Fachabteilung? Denn letztlich sagt die Personalsoftware eines Unternehmens viel über den Reifegrad der zugrundeliegenden Strategie aus.

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