Studie von Cornerstone OnDemand und IDC deckt den tiefgreifenden Einfluss der Digitalisierung auf Arbeitskräftedynamik und Personalmanagement auf
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Studie von Cornerstone OnDemand und IDC deckt den tiefgreifenden Einfluss der Digitalisierung auf Arbeitskräftedynamik und Personalmanagement auf

Umfrage unter HR-Verantwortlichen und Abteilungsleitern aus 16 europäischen Ländern zeigt Trends in den Bereichen flexibles Arbeiten, Mitarbeiterentwicklung und verdeutlicht die veränderte Rolle von HR

 

Düsseldorf, 26 April 2016 – Unternehmen sehen sich in allen Geschäftsbereichen mit einer Ära der digitalen Transformation konfrontiert – und HR bildet hier keine Ausnahme. Vor diesem Hintergrund unterstreichen aktuelle Forschungen immer wieder die Notwendigkeit für HR-Profis, ihre Rolle und ihren Wertbeitrag im Unternehmen neu zu definieren. Eine neue Studie des Marktforschungsunternehmens IDC in Zusammenarbeit mit dem Talent-Management-Software-Anbieter Cornerstone OnDemand untersucht die neue Arbeitswelt sowie Wahrnehmung und Erwartungen von HR und Business-Managern aus 16 europäischen Ländern in Bezug auf Mitarbeiterführung und -entwicklung. Die Ergebnisse decken nicht nur unterschiedliche Einstellungen in punkto flexibles Arbeiten auf, sondern zeigen deutliche Verschiebungen im Performance Management und in den Strategien zur Zusammenarbeit. Darüber hinaus unterstreicht die Erhebung die teils widersprüchlichen Ansichten der beiden befragten Gruppen in Sachen HR-Prioritäten und -Prozesse.

Für die Studie, die in Umfang, geografischer Reichweite und Zielgruppe europaweit einzigartig ist, befragte IDC insgesamt 1352 HR-Verantwortliche und Manager aus 16 verschiedenen Ländern in Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern. Die Umfrage wurde im Januar und Februar 2016 durchgeführt in Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Spanien, Italien, Schweden, Dänemark, Finnland, Island, Norwegen, Niederlanden, Polen, Österreich, Schweiz, Luxemburg und Belgien.

Großbritannien, Deutschland, die Schweiz und Polen hinken bei Flexibilität hinterher

Die Studie unterstreicht den Wert flexibler Arbeitsmodelle, da er einen positiven Zusammenhang zwischen Mitarbeiterzufriedenheit und der Einführung entsprechender Modelle aufzeigt. Deutlich wird jedoch auch, dass das Thema in Europa mit unterschiedlicher Geschwindigkeit aufgenommen wird: den geringsten Reifegrad weisen dabei Unternehmen in Zentral- und Osteuropa sowie in Großbritannien auf. Unter den Befragten aus Polen dürfen weniger als 50 Prozent von zu Hause aus arbeiten. Im Vergleich: in den nordischen Ländern liegt der Durchschnittswert bei rund 87 Prozent.

Manager und HR gaben ein geringes Maß an flexiblen Arbeitsmodellen in Polen, Großbritannien, der Schweiz und Deutschland an – überraschend, angesichts des starken Wettbewerbs auf den Arbeitsmärkten in diesen Regionen. Die nordischen Länder, Spanien, Benelux und Österreich werden hingegen als die am weitesten entwickelten Märkte wahrgenommen in Bezug auf Arbeitsmöglichkeiten.

Auffällig ist auch, dass die HR-Befragten die Verbreitung flexibler Arbeitsmodelle deutlich höher einschätzten als Manager – im Schnitt um 5-6 Prozentpunkte. Dies veranschaulicht die zum Teil mangelnde Abstimmung zwischen diesen beiden Gruppen.

Evaluierung und Förderung der Zusammenarbeit

Laut der Ergebnisse werden in rund zwei Drittel der befragten Unternehmen immer noch klassische Leistungsbeurteilungen durchgeführt – entweder jährlich oder halbjährlich. Und das obwohl kontinuierliche Bewertungsansätze immer wichtiger werden für die Mitarbeiterentwicklung (45 Prozent) und Performance (28 Prozent).

Europäische Unternehmen scheinen auch die Förderung von Zusammenarbeit immer höher einzustufen. Die Mehrheit der Befragten hält die Zusammenarbeit ihrer Mitarbeiter für gut (78 Prozent), genauso wie deren Bereitschaft, mehr Verantwortung zu übernehmen. Dennoch gilt es, Möglichkeiten zur Zusammenarbeit gezielt zu fördern. Hier besteht allerdings eine Diskrepanz zwischen der Wahrnehmung von HR und Managern: Denn nur 65 Prozent der Manager unterstützen Bewerbungen von Mitarbeitern für Stellen außerhalb ihres eigenen Geschäftsbereichs aktiv, während HR davon ausgeht, dass dies rund 83 Prozent tun. Darüber hinaus verfügt weniger als die Hälfte der Befragten über ein einheitliches Lernsystem zum Wissensaustausch. Und das obwohl Unternehmen, die mehr in Zusammenarbeit investieren, nachweislich höhere Wachstumsraten haben.

Entkopplung zwischen HR und Linienmanagern

Die Studie verdeutlicht, dass HR die Unterstützung seitens des Managements überschätzt, gleichzeitig aber die Frustration unter Managern in Bezug auf HR-Prozesse unterschätzt. Während nur 32 Prozent von einer Negativbewertung des Managements ausgehen, sind tatsächlich rund 41 Prozent der Manager mit den Abläufen unzufrieden.

Darüber hinaus besteht Uneinigkeit, wie sich der Erfolg von HR-Maßnahmen am besten messen lässt: HR legt den Fokus auf Neueinstellungen, für Linienmanager ist dagegen die Zeit wichtiger, die Mitarbeiter brauchen, um voll einsatzbereit zu sein.

Einordnung der Ergebnisse

„Die Breite der Erhebung sowie die befragte Gruppe liefern uns wertvolle Einblicke in Entwicklungen innerhalb von Belegschaften in einer sich verändernden Arbeitswelt“, sagt Vincent Belliveau, Executive Vice President und General Manager Europa, Mittlerer Osten und Afrika (EMEA) bei Cornerstone OnDemand. „Dabei ist eine bessere Abstimmung zwischen HR und Linienmanagern unabdingbar, damit HR ihre Rolle neu definieren kann – als strategischer Partner in der Organisation. HR muss sich anpassen, um in diesem rasanten Marktumfeld – mit flexiblen Arbeitsmodellen auf dem Vormarsch – navigieren zu können. Zugleich müssen sie den Druck managen, der von den Mitarbeitern ausgeht – diese haben jeweils unterschiedliche Erwartungen an ihren Arbeitgeber. Diejenigen, die erfolgreich sind, werden diejenigen sein, die ihre Mitarbeiter dazu befähigen, das Geschäft aktiv durch Wandel und Wachstum zu unterstützen.“

„Unsere breit angelegte Umfrage zeitigte viele interessante Entdeckungen für uns. Zum Beispiel fanden wir heraus, wie wichtig flexible Arbeitsmodelle sowie IT-Tools als Unterstützung sind für die Loyalität und Identifikation talentierter Mitarbeiter und Führungskräfte. Technologien für mobiles Arbeiten und Telearbeit, die Möglichkeit, eigene Endgeräte in der Arbeit zu nutzen sowie digitale Lernmaßnahmen waren dabei kritische Punkte. „Faktoren der Freiheit" wie die Erlaubnis, von extern zu arbeiten oder sich auf neue Positionen außerhalb der eigenen Abteilung zu bewerben, hatten ebenfalls einen entscheidenden Einfluss auf die Mitarbeiterzufriedenheit. Daraus schließen wir, dass europäische Unternehmen noch einiges an Arbeit vor sich haben, sowohl in Bezug auf Investitionen in neue Technologien als auch in flexiblere Arbeitskulturen", ergänzt Bo Lykkegaard von IDC.

Cornerstone wird in diesem Sommer eine Reihe lokaler Events in ganz Europa veranstalten, auf denen die vollständigen Ergebnisse der Studie mit IDC vorgestellt werden. In Deutschland findet das Event am 21. Juni in München statt. Weitere Infos folgen in Kürze. Bei Interesse können Sie sich bereits für die Veranstaltungen in Frankreich, Italien, Spanien und Schweden registrieren. 

 

Informationen über Cornerstone OnDemand

Cornerstone OnDemand ist ein weltweit führender Anbieter Cloud-basierter Software für Learning und Talent Management. Das Unternehmen ist ein Pionier in der Entwicklung von Lösungen, die Unternehmen dabei unterstützen, die Potenziale ihrer Mitarbeiter in der neuen Arbeitswelt zu realisieren. Von Recruiting, Onboarding, Training und Kollaboration bis hin zu Performance Management, Vergütung, Nachfolgeplanung und Analytik – Cornerstone setzt mit seinen Lösungen den Rahmen für die kontinuierliche Weiterentwicklung der Mitarbeiter und schafft damit die Voraussetzung für Unternehmenswachstum.

Die Lösungen des in Santa Monica, Kalifornien, ansässigen Unternehmens sind bei knapp 2.600 Kunden weltweit im Einsatz und werden von 23,8 Millionen Anwendern in 191 Ländern und in 42 Sprachen genutzt. In Europa unterhält Cornerstone OnDemand Büros in London, München, Paris, Tel Aviv, Madrid, Milan, Kopenhagen, Stockholm und Amsterdam. Mehr über Cornerstone erfahren Sie auf www.cornerstoneondemand.de sowie auf Twitter, Facebook und in unserem Blog.

 

 

Pressekontakt

 

Susan Hilliar

Cornerstone OnDemand

Head of EMEA PR

Tel: 07767884556 (mobil)
shilliar@csod.com

 

Jannine Dockhorn

Cornerstone OnDemand

Marketing Manager DACHEE

Tel: + 49 (0) 177 897 6532

jdockhorn@csod.com

 

Dr. Michael Siemer

Westend Medien GmbH

Tel: +49 (0)211 17520850

Fax: +49 (0)211 175208517

michael.siemer@westendmedien.de

 

 

 

 

 

 

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