Was ist ein Learning Management System?

Learning Management System ermöglicht es Unternehmen und Organisationen ihre Personalförderung zu vereinheitlichen und zu optimieren. Das Ergebnis ist eine deutliche Steigerung des Wissenstransfers und der Mitarbeiterbindung.

Learning Management System ermöglicht es Unternehmen und Organisationen ihre Personalförderung zu vereinheitlichen und zu optimieren. Das Ergebnis ist eine deutliche Steigerung des Wissenstransfers und der Mitarbeiterbindung.


 



 


 


 


Was ist ein Learning Management System?

Ein Learning Management System (kurz LMS) verwaltet Trainingsaktivitäten in einer Organisation. Es stellt sicher, dass die richtigen Schulungen für die richtigen Zielpersonen bereitgestellt und durchgeführt werden und hält Trainingsabschlüsse entsprechend nach. Ursprünglich waren Lern Management Systeme fest etablierte Systeme, die zunächst für die obligatorischen Compliance-Schulungen implementiert wurden. Heutzutage liegt der Schwerpunkt jedoch mehr auf der Lernerfahrung und dem Wissensaustausch. Diese Lösungen werden manchmal als Lernerfahrungsplattformen, Next Generation Learning Platforms, E-Learning oder Knowledge Sharing Software bezeichnet. Im Kern bietet ein Learning Management System Organisationen eine zentrale Datenbank mit Kursmaterialien, Bewertungen und Online-Kommunikationsmöglichkeiten. Und es erlaubt den Mitarbeitern, zu jeder Zeit auf beliebige Materialien und Inhalte zuzugreifen – nicht nur während einer Fortbildung, sondern regelmäßig.

Beim Ansatz des ganzheitlichen Lernens gibt es drei Kategorien:

Aus technischer Sicht sollte ein LMS für jeden in der Organisation zugänglich sein. Mobile Geräte wie Smartphone oder Tablet erhöhen die Akzeptanz der Weiterbildung und die Abschlussrate gegenüber ausschließlichem Lernen via Desktop-Rechner. Da die Kosten für Schulungen oft sehr hoch sind, ist es zudem empfehlenswert, mit Hilfe fortgeschrittener Analytik effektiv über den Erfolg einzelner Elemente berichten zu können. Im Idealfall als konkreten Return on Investment (ROI) von Schulungen und Seminaren.

Angesichts der Entwicklung der Künstlichen Intelligenz hoffen viele Unternehmen derzeit, dass KI-gesteuerte Lernempfehlungen in ihrem Learning Management System, die Neugierde steigern. Beispielsweise könnte ein an Netflix angelehntes Empfehlungssystem es Mitarbeitern ermöglichen, Inhalte zu finden, die auf ihre Interessen und Bedürfnisse zugeschnitten sind.

Zusammengefasst sind die Vorteile von LMS:

Schließlich ist es wichtig zu beachten, dass Training – ganz gleich ob klassisches Lernen oder E-Learning – kein isolierter Prozess im Personalwesen ist, sondern wesentlicher Bestandteil einer effizienten und effektiven Talent Management Strategie. Deshalb müssen Unternehmen bei der Schulung ihrer Mitarbeiter nachhalten, dass sich durch das Training die Leistung auch wirklich verbessert. Umgekehrt gilt auch: Wenn Unternehmen die Performances ihrer Mitarbeiter mit regelmäßigen Reviews verwalten (z.B. im Rahmen eines Mitarbeiterjahresgesprächs), sollten sie auch gezielt Trainings vorschlagen können. Ein weiterer Vorteil guter LMS im derzeitigen hochkompetitiven Umfeld ist, dass sie zur Entwicklung neuer Geschäftsstrategien beitragen können.

Die LMS-Technologie wird immer intelligenter

Wenn Unternehmen in wettbewerbsintensiven Märkten ihren Vorsprung ausbauen wollen, können sie sich nicht mehr auf veraltete Lernmanagementsysteme verlassen, um das Lernen am Arbeitsplatz zu fördern. Durch die Implementierung einer E-Learning Plattform und die Erfolgsmessung können sie feststellen, ob und wie ihre Lern- und Entwicklungsstrategie zum Geschäftserfolg beiträgt.

Wer benutzt ein Learning Management System?

Jedes Unternehmen, das die Fähigkeiten seiner Mitarbeiter entwickeln und Kompetenzlücken vermeiden will, setzt eine Online Lernplattform ein. Bei Personalern gilt die Faustregel, dass ein Mitarbeiter innerhalb von drei Jahren rund die Hälfte seiner Skills verliert. Ein ausgeklügeltes Skill Management fördert eine kontinuierliche Lernumgebung. Alle Mitglieder der Organisation sollten Zugang zu diesen Weiterbildungsangeboten haben, denn nicht nur die einfache Durchführung und leichter Zugang fördern das Lernen, sondern auch die Fähigkeit zur Zusammenarbeit sowie das Feedback an Kollegen auf der ganzen Welt tragen zum Geschäftserfolg bei.

In der Praxis gibt es fünf verschiedene Kategorien von Nutzern:

Um ihre Arbeit effektiv durchführen zu können, benötigen Mitarbeiter ein Learning Management System, das einfachen Zugriff auf die benötigten Lerninhalte bietet. Die Technologie eines LMS ermöglicht unternehmensübergreifende Zusammenarbeit, Wissensaustausch, Feedback, gezielte Empfehlungen und fördert den Ansatz des kontinuierlichen Lernens. Wenn Mitarbeiter in der Lage sind, von überall und jederzeit in ihrer eigenen Sprache zu lernen und zu trainieren, werden sie wahrscheinlich motivierter sein, ihre eigene Entwicklung voranzutreiben. In diesem Zusammenhang spricht man auch häufig vom Social Learning.

Führungskräfte müssen einen vollständigen Überblick über die Skills und Kompetenzen ihres Teams haben. Über ein Managerportal ermöglicht die Lernplattform, Mitarbeiter zu schulen, Mitarbeiter auf der Grundlage ihrer Leistung zu entwickeln und Berichte mit Hilfe erweiterter HR-Analytics durchzuführen. Manager können auch ein Lernmanagementsystem verwenden, um Beförderungen zu verfolgen und die Entwicklung ihrer Mitarbeiter zu bewerten. Da die Learning-System in der Regel automatisiert sind, erspart es den Managern auch, dass sie ihre Mitarbeiter daran erinnern müssen, eine Schulung zu absolvieren, und gibt ihnen die Freiheit, sich mit wichtigeren Aufgaben zu beschäftigen.

Das Personalwesen benötigt vollständige Transparenz über Lernen und Entwicklung im Unternehmen. Für einen effizienten Wissensaustausch ist ein umfassender Überblick über die Fähigkeiten und Kompetenzen der gesamten Organisation unerlässlich. Die HR ist in der Lage, Schulungen zu managen, Kompetenzlücken zu antizipieren und interessante Inhalte anzubieten. Ebenso stärkt ein intelligenter Ansatz zum Lernen nicht nur die Organisation, sondern fördert auch die Bindung von Talenten. Zudem stellt es sicher, dass die Lern- und Entwicklungsstrategie der Organisation den allgemeinen Unternehmenszielen förderlich ist.

Die C-Suite will Compliance-Risiken möglichst minimieren. Über ein LMS hat das Senior Management die nötige Transparenz, um sicherzustellen, dass die Teams vollständig geschult und mit den neuesten Regeln konform sind.Durch den Zugang zu einem LMS kann die Geschäftsleitung zudem feststellen, wo Qualifikationslücken bestehen und welche Themen angesprochen werden müssen. Mit Hilfe erweiterter Analysen und Datenberichte können sie genau erkennen, wo die Probleme liegen und Strategien zu ihrer Behebung umsetzen.

Mit einem Learning Management System können Organisationen externen Partnern gezielt Zugang zu einzelnen Informationen gewähren. Über ein Online-Portal können so auch Externe kommunizieren und Lerninhalte austauschen. Sie sind auch in der Lage, von überall und zu jeder Zeit Feedback an die Personalmanager zu geben und Schulungen zu erhalten, um sicherzustellen, dass die gesamte Organisation in das Lernen am Arbeitsplatz einbezogen wird. Dazu gehören auch die Anbieter, da sie in Bezug auf Produkt, Qualität, Reputation und Compliance Einfluss haben.

Ein optimiertes Lernportal kann also vieles bei Vielen bewirken. Es ist für alle Unternehmensgrößen geeignet und bietet die Möglichkeit, das Lernen effizient und organisiert zu managen. Um erfolgreich zu sein, müssen sich Unternehmen auf ihr wichtigstes Kapital – die Mitarbeiter - konzentrieren. Die Entwicklung vom traditionellen Lernmanagementsystem hin zur Implementierung einer neuen Lerninitiative, wird sich positiv auf die Belegschaft auswirken und zum Gesamterfolg der Organisation beitragen.

Wie implementiert man ein Learning Management System?

Eine erfolgreiche LMS-Implementierung hängt entscheidend von der Vorbereitung ab. Sobald das Management sich für das entsprechende Projekt entschieden hat, muss sichergestellt werden, dass man einen Anbieter wählt, der Ihre Organisation ergänzt und den Anforderungen Ihrer Personalabteilung gerecht wird. Stellen Sie sicher, dass Sie das Budget und die Erwartungen vor der Implementierung Ihres Systems festlegen und sicherstellen, dass Ihr ausgewählter Implementierungspartner zu Ihrer eigenen Unternehmenskultur passt. Dies ist besonders wichtig, da Sie während des Test- und Planungsprozesses Seite an Seite mit Ihrem gewählten Anbieter arbeiten.

Nachdem Sie Ihre Recherche durchgeführt und Ihre Anbieterliste eingegrenzt haben, ist es wichtig, sich mit Ihren Top-Anbietern zu treffen und deren Software zu testen. Besprechen Sie alle Ihre Prioritäten bis ins Detail mit dem LMS-Anbieter und stellen Sie sicher, dass er Ihre Anforderungen erfüllen kann. Fragen Sie sie nach Whitepapers oder Fallstudien, die sein Fachwissen zeigen und sicherstellen, dass das Unternehmen ihre wichtigsten Bereiche verstehen. Für die Entscheidung, wer Ihr Top-Anbieter ist, können Sie beispielsweise ein Benchmarking aufsetzen. Vergleichen Sie die Top-Anbieter nach Preis, Technologie, Sicherheit und allen anderen für Ihr System wichtigen Funktionen. Um sicherzustellen, dass Sie sich auf die richtigen Funktionen konzentrieren, binden Sie Ihre Mitarbeiter ein und fragen diese, was sie von einer Lernplattform erwarten. Die frühzeitige Einbindung der Mitarbeiter hilft bei der späteren Umsetzung.  Sie können auch recherchieren, wen Ihre Mitbewerber als Learning-Anbieter auswählen würden und auf ihre Erfahrungen zurückgreifen. Diese Einsicht kann besonders wertvoll sein.

Bei der Einführung eines Lern Management Systems sollten Organisationen bereit sein, sowohl ihr Geld als auch ihre Zeit in den Prozess zu investieren. Der Aufbau eines Systems kann viel Zeit in Anspruch nehmen. Stellen Siesicher, dass Sie während der Entwicklungs- und Testphase mit Ihrem Anbieter in Kontakt bleiben und alle Änderungen am System an Ihr Team weiterleiten, damit es einen vollständigen Überblick über das Projekt hat.

Zum Abschluss ein Überblick, wie und weshalb man ein LMS implementieren sollte:

Recherchieren Sie gründlich nach potenziellen Partnern, schauen Sie sich die Bewertungen der Wettbewerber an und lesen Sie deren Fallstudien und Whitepaper – so finden Sie heraus, ob Ihr ausgewählter Anbieter sie wirklich bei Ihrem LMS-Projekt unterstützen kann.

Wählen Sie Ihre Top-Kandidaten und vergleichen Sie diese. Denken Sie über die Funktionen nach, die für Ihr Unternehmen Priorität haben, wie Technologie, Sicherheit, Preis, Datenschutz und alle anderen, die Sie für wichtig halten. Fragen Sie auch nach Finanzberichten – schließlich suchen Sie eine langfristige Kooperation.

Die Umsetzung erfolgt nicht von heute auf morgen, und Ihre Organisation muss darauf vorbereitet sein. Planen und testen kostet Zeit und Geld. Sie müssen sicherstellen, dass Ihr Projekt zum Zeitpunkt des Launchs voll funktionsfähig ist, daher ist eine gründliche Prüfung und Planung von entscheidender Bedeutung.

Lassen Sie nicht zu, dass Ihr Anbieter die Implementierung kontrolliert, sondern stellen Sie sicher, dass Sie derjenige sind, der am Steuer sitzt. Seien Sie proaktiv und bleiben Sie in Kontakt mit Ihrem Anbieter, während er das System entwickelt und testet. Ergreifen Sie die Möglichkeiten, das System zu testen, sobald es fertig ist, und stellen Sie sicher, dass Sie ein gutes Feedback geben. Schließlich ist dies Ihr Projekt und es wird Ihrem Unternehmen zugutekommen.

 

hide this

hide this

Cornerstone Learning Suite

Modernes Learning zur Förderung kontinuierlicher Weiterentwicklung und Zusammenarbeit

Mehr erfahren
×